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Archiv: Donnerstag, 10. Juli 2008

Schokolade für die Seele

Viele Leute kennen die Gefühle, die einen vereinnahmen, wenn man Liebeskummer hat. Man ist unglücklich und fühlt sich einfach nicht wohl in der eigenen Haut. Was kann da helfen?

Gute Freunde kommen vorbei und möchten für Ablenkung sorgen. Man geht in eine Kneipe oder Diskothek, doch oftmals will die gute Laune der anderen einfach nicht wirken. Am liebsten möchte man sich zu Hause mit einer Decke auf das Sofa kuscheln. Und das am besten mit einer Tafel Schokolade, denn Schokolade macht glücklich. Aber stimmt das wirklich?

Die wichtigste Zutat in der Schokoladenherstellung ist der Kakao. Je nach Schokoladensorte variiert der prozentuale Anteil des Kakaos sehr stark. Dabei enthält dunkle Bitterschokolade viermal mehr Kakaomasse als eine einfache Milchschokolade.

Das Kakaopulver enthält Theobromin. Theobromin ist wie Koffein ein Methylxanthin, allerdings wirkt Theobromin anders auf Körper und Kreislauf als Koffein. Es ist sehr mild, hat jedoch trotzdem einen langanhaltend anregenden Effekt und hellt die Stimmung auf. Ein weiterer Wirkstoff im Kakao, dem dank seiner Wirkung auf das zentrale Nervensystem des Körpers eine zeitgleich positive Wirkung auf die Stimmung zugesprochen werden kann, ist Phenethylamin. Es sorgt zudem dafür, dass der Zuckerspiegel im Blut deutlich ansteigt. Noch mehr Bestandteile des Kakaopulvers sind Tryptophan und Anandamid. Ersteres ist ein natürliches Antidepressivum, zweiteres ein Cannabinoid.
Zuviel Schokolade ist wegen des hohen Fettanteils natürlich nicht gesund, in Maßen genossen kann die süße Freude positiv auf die Gesundheit einwirken. Neben einer besseren Stimmung kann das in der Schokolade enthaltene Magnesium für eine zusätzliche Stärkung des Nervensystems sorgen und Muskelkrämpfe vorbeugen. Auch Flavonoid, ein Antioxidans mit Schutzeffekt für das Herz, ist in Schokolade zu finden. Zudem soll der Kakao eine karieshemmende Funktion haben.
Schokolade ist in den letzten Jahren zur Hautpflege entdeckt worden: Die in der Kakaobutter enthaltene Feuchtigkeit der Schokolade wird von der Haut aufgenommen. Durch die Wachstumsförderung der Hautzellen mittels enthaltener Pflanzenstoffe kann der Alterungsprozess der Haut verlangsamt werden.

Schokolade ist also nicht nur der Seelentröster, sondern kann auch noch als süßes und gesundes Wundermittel gesehen werden.

Reiseapotheke – der Helfer in der Not

Überall wo man hinreist, sollte man seine spezielle Reiseapotheke mitführen. Der Inhalt sollte sich hierbei ebenso nach den Reisenden richten, wie nach dem Reiseziel, der Dauer der Reise und ihrer Art. Als Backpacker benötigt man sicherlich einen anderen Inhalt in der Reiseapotheke, als wenn man als Pauschaltourist auf einem Hochseedampfer unterwegs ist. Vor Beginn der Reise sollte man seine gängigsten Notfallmedikamente wie z.B. gegen Erkältung, Übelkeit und Durchfall zusammenstellen. Schmerzmittel und Fiebersenker sollten ebenfalls nicht fehlen.

Reisen in subtropische und tropische Länder sind nochmals gesondert zu beachten, in verschiedenen Gebieten gibt es hämorrhagische Fieber, die zu Blutungen führen. In diesen Regionen sollte bei Fieber auf keinen Fall ein Medikament, das auf Acetylsalicylsäure basiert, eingenommen werden. In diesen Ländern sollte ebenfalle ein geeignetes Malariaprophylaxe Medikament sowie insektenabwehrende Cremes in der Reiseapotheke stecken. Kühlende Salben oder Cremes bei Insektenstichen, selbst wenn man sie sonst nicht benötigt, sind sie auch bei Sonnenbrand ein hilfreiches Mittel.

Bei regelmäßigen Medikamenteneinahmen muss unbedingt daran gedacht werden, dass diese ihren Weg ins Gepäck finden. Bei Reisen in warme Länder ist darauf zu achten, dass die Medikamente den Temperaturen Stand halten können oder das diese in gekühlten Behältnissen transportiert werden, ein flüssiges Schmerzzäpfchen am Urlaubsort oder gekippte Augentropfen helfen nicht mehr.

Aber was fehlt noch? Mittel gegen Pilzinfektionen (Fußpilz und Scheidenpilze) sowie Mittel gegen Sodbrennen sollten Teil der Grundausstattung sein. Zur Selbstversorgung von kleinen Wunden, ein Hautdesinfektionsspray sowie das dazugehörige Verbandsmaterial in Form von Heftpflastern, sterilen Wundauflagen und einfachen Mullbinden. Für Sportverletzungen und Stauchungen bieten sich elastische Binden an. Eine Verbandsschere und Klebeband sollten ebenfalls nicht fehlen. Für Länder, in denen man sich mit fiebrigen Infekten anstecken kann, sollte man auf alle Fälle ein digitales Fieberthermometer (Fieberthermometer aus Glas sind zu zerbrechlich) im Gepäck haben.
Für Touristen, die in Gebiete reisen, von denen sie wissen, dass diese medizinisch unterversorgt sind, empfiehlt es sich, neben den genannten Medikamenten und Utensilien Spritzen und Kanülen in unterschiedlichen Größen, sowie für den absoluten Notfall auch mindestens ein Infusionsbesteck mitzuführen.

In allen Regionen der Welt, die eine mangelhafte Wasserhygiene aufweisen, sollte man Silbernitrat Tabletten mitführen, sofern keine Möglichkeit besteht das Wasser abzukochen, kann man mit diesen Flusswasser entkeimen.

Natürlich braun werden

Sommerzeit ist Sonnenzeit. Zur Sommersonne gehört die leichte bis tief dunkle Bräune, die jeder sich wünscht und die auf das weibliche oder männliche Gegenüber eine ganz besondere Anziehungskraft ausüben soll. Braune gepflegte Haut vermittelt Gesundheit und Vitalität, doch Vorsicht. Die Haut als unser größtes Organ benötigt besondere Pflege und bedarf besonderen Schutzes. Zu schnell steigt das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, setzt man sich der Sonne ohne Sonnenschutz aus. Gebräunte falsch gepflegte Haut lässt einen eher älter als jugendlich frisch erscheinen.
Vor dem Sonnenbad sollte man beachten, dass man die Sonnencreme mindestens eine halbe Stunde vorher aufträgt, so dass die Wirkstoffe sich auf der Haut entfalten können und den dementsprechenden Schutz bieten. Je nach Hauttyp entscheidet man sich für den dementsprechenden Lichtschutzfaktor, der jedoch nicht garantiert, dass man den ganzen Tag in der Sonne bleiben kann. Lediglich der Schutzschild der Haut wird durch Sonnencremes erhöht. Die Faustregel besagt als Beispiel, als heller Hauttyp kann man 10 Minuten in der Sonne bleiben, dann erhöht man die Sonnenzeit mit Lichtschutzfaktor 5 auf gesamt 50 Minuten. Viele machen hier den Fehler und denken, dass sie ihre Haut dann mit erneutem Cremen weiter schützen, dem ist leider nicht so.

Anzuraten ist, mit einem recht hohen Sonnenschutz zu starten, wenn man sich der direkten Sonne aussetzen will. Mit einem niedrigeren Lichtschutzfaktor und dem Aufenthalt im Schatten wird man ebenfalls braun, allerdings für die Haut auf eine gesündere und natürlichere Art und etwas langsamer als in der prallen Sonne. Die Pflege nach dem Sonnenbad ist äußerst wichtig. Die Sonne entzieht der Haut Feuchtigkeit. Spezielle Pflegeprodukte bieten sich an und geben der Haut Pflege und Feuchtigkeit, die sie braucht. Ist die Haut gebräunt, so sollte man regelmäßig ein Peeling machen, um die abgestorbenen Hautschuppen abzutragen. Danach ist es wichtig, die Haut wieder zu pflegen, indem man sie eincremt.

Lippenbekenntnisse

Rote Lippen soll man küssen, denn zum Küssen sind sie da. Jedoch kann die empfindliche Haut der Lippen durch Temperaturschwankungen und andere Wettereinflüsse ganz schön beansprucht werden. Wind, trockene Luft, Kälte und Sonne können die Haut angreifen. Die Sonne in den Sommermonaten stiehlt den Lippen die Feuchtigkeit und die trockene Luft kann sie austrocknen. Die Kälte im Winter macht sie spröde.

Aber warum ist das so? Die Haut des Menschen verfügt über viele Talgdrüsen und Schweißdrüsen. Die Talgdrüsen produzieren Fette. Die Lippenhaut hat jedoch weder Schweißdrüsen noch Talgdrüsen. Während die übrige Haut durch Fett und Schweiß einen Schutzfilm entwickelt, fehlt dieser den Lippen. Das macht sie besonders anfällig für Wärme, Licht und Sonne. Damit die Lippen auch schön weich und zart bleiben, bedürfen sie einem besonderen Schutz und einer gezielten Pflege.

Die erste Reaktion bei trockenen Lippen ist häufig, sich einfach einmal mit der Zunge über die Lippen zu fahren. Das schafft zwar kurzzeitig Abhilfe, langfristig gesehen ist es allerdings keine Lösung. Es kommt zu einem gegenteiligen Effekt: Der Speichel trocknet die Lippen zusätzlich noch mehr aus.

Sind die Lippen wirklich spröde oder an den Mundwinkeln sogar eingerissen, dann muss eine intensive Pflege erfolgen. Eine Wundcreme sorgt schnell für eine Linderung und lässt die kleinen Wunden heilen.
Im Sommer sollte man die Lippen nicht nur einfach nachbehandeln; wie die übrige Haut auch muss zum Schutz vor UV-Strahlung ein Sonnenschutz aufgetragen werden. Hier gibt es speziellen Sunblocker und Sonnenlippenstifte. Nach dem Sonnenbad genügt das Auftragen einer Lippenpflege in Form von Creme oder Fettpflegestift. Es gibt unzählige Pflegeprodukte für die Lippen, mit besonders hohem Lichtschutzfaktor für helle Hauttypen oder Lippenpflegestifte, die leicht getönt sind. Ein Hausmittel für schöne Lippen ist Honig - einfach einige Minuten einwirken lassen und dann einfach ablecken.

Nur wenn die Lippen ständig rissig und trocken sind, sollte man einen Hautarzt kontaktieren, denn in einigen Fällen kann es auch medizinische Ursachen, wie beispielsweise Vitamin-B Mangel, haben.

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