Henkel rückt der Formel für ein faltenfreies Leben auf die Pelle
Ein Schluck aus dem Jungbrunnen? Ein Biss in Idunas Äpfel? Auch Naturwissenschaftler wie Dr. Dirk Petersohn lassen sich gern von Mythen motivieren. Das Geheimnis jugendlicher Haut hat der gelernte Molekularbiologe deshalb zwar auch noch nicht lüften können. Doch der Formel gegen Hautfalten sind Petersohn und sein Team schon ganz nah auf die Pelle gerückt. Und der Leiter der Hautforschung bei Henkel wagt jetzt eine Prognose: “Mit einer geeigneten Kombination von Wirkstoffen wird Henkel in Zukunft die Haut um Jahre jünger erscheinen lassen.”
Eine prähistorische Grabkammer umkränzt von Spinnweben, bewacht von einem dreiköpfigen Monster und mittendrin Indiana Jones? Auf der Jagd nach jugendlichem Aussehen geht es spannend zu, wenngleich ganz anders als in Hollywood. Auf dem Henkel-Werksgelände in Düsseldorf-Holthausen, wo die Straßen die Namen von Waschmitteln oder Klebstoffen tragen, arbeiten täglich interdisziplinäre Teams von Wissenschaftlern in modernen Laboren an der Umsetzung des alten Menschheitstraums.
Teamarbeit: Ein Sensor der Hautalterung und die künstliche Haut
Die Henkel-Forscher haben neue und umfassende Erkenntnisse der Hautalterung erarbeitet. Der Vergleich von junger und gealterter Haut zeigt eine Vielzahl bislang unbekannter zellulärer Veränderungen. Die Forschungsergebnisse wurden zur Entwicklung eines einzigartigen Sensors der
Hautalterung verwendet. Er wird in Kombination mit einem künstlichen Hautmodell für die Suche von Wirkstoffen eingesetzt. Gemeinsam mit einer französischen Universitätsklinik haben die Düsseldorfer das künstliche Hautmodell entwickelt. Im Wettlauf um die “ewige Jugend” haben sie sich so einen großen Wissensvorsprung vor der Konkurrenz gesichert. Üblicherweise basieren solche künstlichen Hautmodelle nämlich nur auf einem Zell-Typ. “Damit lässt sich nur die Wirkung in einer Hautschicht erkennen”, sagt Diplom-Biologin Claudia Jassoy. Die Henkel-Haut enthält dagegen verschiedene Zell-Typen, wie sie auch in tieferen Schichten unserer Haut vorkommen: Aufbau und Funktion entsprechen den drei Hautschichten Dermis, Epidermis und Stratum corneum. Fünf Wochen dauert es im Schnitt, bis die Cent-großen Hautmodelle in einer Nährlösung herangereift sind. Zusammen mit dem Hautsensor versetzen sie die Wissenschaftler dann in die Lage, blitzschnell Forschungsergebnisse zu bekommen.
Vorbild Natur: Was wir von Algen und Äpfeln lernen können
Getestet werden dabei vor allem Wirkstoffe, die sich in der Natur bereits bewährt haben. So hat das Team beispielsweise an Algen geforscht, die unter extremsten Bedingungen überleben. Und auch aus einem Apfelkern haben die Forscher Stoffe isoliert, die wichtige Zellfunktionen der reifen Haut stimulieren, die genetisch bedingt mit zunehmenden Alter abnehmen. Dadurch baut sich die Haut systematisch von innen heraus wieder auf und gewinnt an Festigkeit.
Umsetzung in Produkte: Diadermine Reactivance
Kosmetik-Forschungsleiter Dr. Thomas Förster ist sich sicher: “Mit unseren Produkten werden wir einen Fortschritt schaffen wie beim Übergang vom Fahrrad zum Automobil.” Und der so genannte zellaktivierende Komplex hat sogar schon den Weg in die Waren-Regale gefunden. Er ist zentraler Bestandteil der zukunftsweisenden Pflegeserie Diadermine Reactivance. Bei der Erforschung haben künstliches Henkel-Hautmodell und Haut-Sensor entscheidende Rollen gespielt. “Wir konnten die komplexe Wirkungsweise erstmals auf verschiedenen zellulären Ebenen in der zweiten Hautschicht nachweisen”, sagt Claudia Jassoy. “Der zellaktivierende Komplex sorgt dort - in den tieferen Schichten der Epidermis - für eine gesteigerte Zellerneuerung. Dadurch erhöht sich die Dichte der obersten Hautschicht und damit die Straffheit der Haut.” Tests belegen, dass Diadermine Reactivance die Hautdichte um 69 Prozent steigert.
Obwohl die Wissenschaftler bereits entscheidend auf dem Weg zur “ewigen Jugend” vorangekommen sind, suchen sie weiter intensiv nach Substanzen, die die Haut sichtbar jünger erscheinen lassen, denn wahrscheinlich wird es keinen Wunderwirkstoff geben, sondern eine Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen”, sagt Förster.
“Henkel - A Brand like a Friend”
Täglich zeigen Millionen von Kunden weltweit, dass sie uns vertrauen. Dieses Vertrauen haben wir uns hart erarbeitet: mit innovativen Markenprodukten für Haushalt und Handwerk, für Körperpflege und Kosmetik; mit überlegenen Technologien für Automobil-, Elektronik- oder Metallindustrie. So unterschiedlich die Produkte auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: die Qualität von Henkel. Seit mehr als 125 Jahren ist Qualität Henkel’s tägliches Geschäft. Qualität von Henkel - für uns kein Versprechen, sondern eine Verpflichtung. Qualität - damit aus Kunden Freunde werden.
Mit den strategischen Geschäftsfeldern Wasch-/Reinigungsmittel (Home Care), Kosmetik/Körperpflege (Personal Care) und Klebstoffe/Technologies (Adhesives, Sealants, Surface Treatment) erzielte die Henkel-Gruppe im Geschäftsjahr 2003 einen Umsatz von 9, 4 Mrd EUR und ein betriebliches Ergebnis (EBIT) von 706 Mio EUR.
Mehr Informationen über die Qualität von Henkel unter www.qualitaet-von-henkel.de
Quelle: Henkel.de