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Archiv: August 2002

Die Haut ist der Spiegel der Seele – daran ist nach Erfahrungen von Hautärzten viel Wahres. Depressionen und Selbstmordgedanken treten bei Patienten mit Hauterkrankungen häufig auf, vor allem bei Akne.

Panikstörungen sind hingegen bei Allergikern weiter verbreitet. Ob allerdings zuerst die Seele erkrankt und dann die Haut oder die quälenden Hautprobleme auf die Psyche schlagen – die Wechselwirkungen sind kompliziert, beides ist möglich.

Fast ein Drittel der Hautarzt-Patienten habe psychosomatische Probleme, sagt Prof. Dr. Uwe Gieler von der Justus-Liebig-Universität Giessen. Hautärzte sollten darum ein wenig Einsicht in die psychosomatische Dermatologie haben, vor allem dahingehend, wann Patienten auf eine Psychotherapie hingewiesen werden sollten oder spezielle Maßnahmen notwendig seien.

Einige Patienten, die einen Hautarzt aufsuchen, leiden auch an einer gestörten Wahrnehmung und Bewertung ihres Körpers. Gefährdet sind vor allem diejenigen, die in punkto ästhetischer Wahrnehmung überempfindlich sind, ein negatives Körperbild haben oder perfektionistische Ansprüche an ihr äußeres Erscheinungsbild stellen. Psychologischer Stress oder ein einschneidendes Ereignis können diese Störung auslösen. Ob der „Defekt“ im Aussehen klein oder sogar nur eingebildet ist, er bereitet den Betroffenen ständig Sorgen.

Während sich die einen Patienten bewusst sind, dass sie dem angeblichen Makel zuviel Gewicht beimessen, es aber nicht ändern können, bleiben die anderen in ihrer Wahnvorstellung gefangen. Ein extremes Beispiel ist die eingebildete Sorge, Parasiten zu haben. Hier kann es sogar so weit gehen, dass der Hautarzt die angeblichen Parasiten erst mit einer lokalen Therapie „bekämpfen“ muss, um überhaupt das Vertrauen seines Patienten zu gewinnen.

Hoffnungslosigkeit, soziale Isolation und geringes Selbstbewusstsein machen Menschen mit einer gestörten Körperwahrnehmung das Leben schwer. Oft stresst es sie noch zusätzlich, dass sie andere nicht davon überzeugen können, wie schwer entstellt sie nach ihrer Meinung sind. In diesem Fall hilft ein speziell ausgebildeter Dermatologe oder eine Spezialklinik, in der Hautärzte und Psychiater Hand in Hand arbeiten.

© MedCon Health Contents AG

Meist gibt es eine konkrete Ursache

Leiden Erwachsene unter Akne, können Medikamente, Bakterien oder das so genannte androgenitale Syndrom dahinter stecken.

Darauf wies die „Ärzte Zeitung“ am 31. Juli hin. Diagnostik und Therapie änderten sich dann vielfach, da die Ursachen andere seien als in der Jugend, zitiert das Blatt Dr. Gisela Albrecht aus Berlin-Spandau. Albrecht hatte ihren Vortrag bei einem Symposium des Unternehmens Galderma anlässlich eines dermatologischen Kongresses in München gehalten.

So können Kortisonpräparate, Antidepressiva, Medikamente gegen Epilepsie oder bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) zu Akne-ähnlichen Hauterscheinungen – einer Sonderform der Akne – führen. Nach Absetzen des Medikaments kann es laut Albrecht sehr lange dauern, bis die Akne zurückgeht. Bei dieser Akneform sind die Haarfollikel entzündet, eine Verhornungsstörung wie bei der normalen Akne liegt hingegen nicht vor – weshalb auch keine Mitesser (Komedonen) auftreten. Der Follikel ist der Teil der Haares, der die Haarwurzel umschließt, umgangssprachlich auch als Haarbalg bezeichnet.

Bei Männern häufiger als bei Frauen trete eine Follikulitis – eine Haarbalgentzündung – mit so genannten gram-negativen Bakterien auf, erklärte Albrecht. Auch diese Erkrankung ähnelt der Akne und wird oft von einer krankhaft gesteigerten Absonderung der Talgdrüsen (Seborrhö) begleitet. Sie kann an allen behaarten Teilen des Körpers auftreten, oft sind Kopf und Rumpf betroffen. Als Gegenmittel verordnet der Arzt – wenn er die Diagnose durch einen Abstrich gesichert hat – eine antibiotische Therapie gegen die gram-negativen Bakterien.
Bei der sehr seltenen, aber schweren Akne fulminans ist nicht nur die Haut, sondern sind oft auch die Gelenke betroffen. Fieber und eine krankhafte Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozytose) kommen häufig hinzu. Die Erkrankung trifft vor allem junge Männer. Als Therapie kommen laut Albrecht Kortisonpräparate zum Einnehmen und Isotretinoin in niedriger Dosis in Frage.

Bei Frauen, die erst nach der Pubertät eine Akne entwickeln, kann dies ein Hinweis auf ein androgenitales Syndrom sein, eine Erkrankung, bei der die Bildung von Steroidhormonen gestört ist. Weibliche Kinder können dadurch vermännlichen, Kinder beiderlei Geschlechts vorzeitig in die Pubertät kommen. Ob ein solches Syndrom die Ursache ist, klärt eine Hormonanalyse. Dagegen hilft eine Behandlung mit einer antiandrogen wirkenden Anti-Baby-Pille. Laut Albrecht kann zusätzlich eine niedrigdosierte Kortisontherapie sinnvoll sein.

Quelle:
© MedCon Health Contents AG

tetesept® Augen Sensitiv Lösung macht müde Augen munter

Frankfurt am Main, 01.08.2002

Einen klaren Durchblick hat jeder gern. Doch wenn das Auge durch stundenlange Computerarbeit, Heizungsluft, Klimaanlage oder Umweltbelastungen stark gefordert ist, verändert sich der Tränenfilm und das Auge reagiert gereizt und gerötet. Abhilfe schafft jetzt der neue Augen-Schutz aus dem Hause tetesept: tetesept Augen Sensitiv Lösung. Diese konservierungsmittelfreien Tropfen beruhigen das gestresste Auge und befeuchten nachhaltig die Augenoberfläche. Dann sieht die Welt gleich wieder viel besser aus.

Der Tränenfilm – Lebenselixier für gesunde Augen

Die ausreichende Befeuchtung des Auges ist von der Menge und Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit abhängig. Die „Tränen“ benetzen kontinuierlich Augenfläche und Bindehaut, lassen die Lider gleiten und schwemmen Fremdkörper aus. Wie ein Scheibenwischer verteilt der Lidschlag alle fünf bis zehn Sekunden die Tränenflüssigkeit gleichmäßig über die Augenoberfläche. Dieser Film hält das Auge feucht und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff, Mineralien und Nährstoffen. Verändert sich die Konsistenz oder die Menge der Tränenflüssigkeit, sitzt die Hornhaut regelrecht auf dem Trockenen und es kann zu Irritationen, wie Jucken oder einem Fremdkörpergefühl, kommen.

Die Ursachen – von Computerarbeit bis zu Hormonveränderungen

Zu den häufigsten Auslösern trockener Augen zählt die Computerarbeit. Bereits 70 Prozent aller Erwachsenen, die viel vor dem Computer sitzen, sind vom sogenannten „Office Eye Syndrom“ betroffen. Das ständige Starren auf den Bildschirm verringert die Lidschlagfrequenz, was wiederum den Fluss der Tränenflüssigkeit reduziert. Horn- und Bindehaut werden unregelmäßig befeuchtet und die Augen reagieren gereizt. Auch Kinder sind zunehmend von Augenproblemen betroffen: Jedes vierte „Cyberkid“ in den USA leidet bereits am sogenannten „Computer Vision Syndrom“. Betroffen sind vor allem jene Kinder, die schon früh viel Zeit vor dem Computer verbringen.

Eine weitere Ursache ist trockene Raumluft, beispielsweise bedingt durch die Heizung im Winter oder die Klimaanlage im Sommer. Der Sommer birgt darüber hinaus weitere Gefahren: Zugluft durch starkes Autogebläse oder beim Rad- und Cabriofahren setzen das Auge unter Stress. Weiterhin stellt sich oft altersbedingt eine Neigung zu trockenen Augen ein. Bei Frauen kann sich die Zusammensetzung des Tränenfilms durch hormonelle Schwankungen verändern, beispielsweise in den Wechseljahren oder durch die Einnahme der Pille.

Trockene Augen – was tun?

Vorbeugen kann jeder selbst, indem er feststehende Reizauslöser – wie beispielsweise auch Zigarettenrauch – meidet. Darüber hinaus können Augenlösungen, die der natürlichen Tränenflüssigkeit nachempfunden sind, Irritationen lindern und die Benetzung optimieren. Gut vertragen werden – auch von Kontaktlinsenträgern und Allergikern – Präparate ohne Konservierungsmittel, wie zum Beispiel die neue tetesept Augen Sensitiv Lösung. Außerdem treten keine Wechselwirkungen mit harten oder weichen Kontaktlinsen auf. Sie sind dementsprechend auch für Kontaktlinsenträger gut geeignet. Augentropfen mit Konservierungsstoffen können bei empfindlichen Augen Unverträglichkeitsreaktionen, wie Brennen, Jucken oder Rötung, hervorrufen.

Besonders verträglich sind Augentropfen, die Hyaluronsäure enthalten. Hyaluronsäure ist ein Bestandteil der echten Tränenflüssigkeit. Sie legt sich sanft auf das Auge, bindet eine große Menge an Flüssigkeit und bewirkt somit eine gleichmäßige nachhaltige Befeuchtung der Augenoberfläche. Von Kontaktlinsenträgern wird Hyaluronsäure ebenfalls besser vertragen. Aufgrund dieser Verträglichkeits-Vorteile basiert der Augenschutz aus dem Hause tetesept auf Hyaluronsäure.
Die Revolution aus dem Hause tetesept:
tetesept Augen Sensitiv Lösung kurz & knapp

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Frei von Konservierungsstoffen:

Reizungen, die durch Konservierungsstoffe ausgelöst werden können, werden vermieden. Zudem eignen sich die Tropfen gut für Allergiker oder Kontaktlinsenträger.

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Haltbarkeit durch Pumptechnik:

Aufgrund eines patentierten Tropf-Systems wird eine mikrobakterielle Verunreinigung der Lösung verhindert und die Sterilität der Lösung über einen längeren Zeitraum hinweg gewährleistet – ohne die Verwendung von Konservierungsstoffen. Zusätzlich sind die Stahlventile, die mit dem Inhalt der Flasche in Berührung kommen, versilbert und wirken keimabtötend. Die Augentropfen sind damit nach Anbruch bis zu drei Monaten verwendbar.

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Optimale Feuchtigkeitsbindung:

Die tetesept Augen Sensitiv Lösung enthält mit Natriumhyaluronat eine natürliche Substanz, die auch im echten Tränenfilm des Auges vorhanden ist. Die darin enthaltene Hyaluronsäure ist ein hocheffektiver Feuchthaltefaktor, der Wasser für längere Zeit bindet und so das Auge hervorragend benetzt – ein echtes Feuchtigkeits-Depot.

Tipps für die Bildschirmarbeit:

1. Spezielle, entspiegelte Bildschirmbrille tragen (Abstand 50-80 cm).
2. Monitor darf nicht im Gegenlicht zu einem Fenster stehen.
3. Spiegelung auf dem Monitor, z.B. mit Antireflexscheiben, vermeiden.
4. Höchste Bildschirm-Taktfrequenz wählen.
5. Gut lüften. Eventuell Klimaanlage abschalten.
6. Auf Rauchen am Arbeitsplatz verzichten.
7. Ab und zu bewusst Blick vom Monitor lösen und aus dem Fenster schauen.
8. 2-3 Liter Mineralwasser pro Tag trinken.
9. Vorsorgeuntersuchungen für die Augen wahrnehmen.
10. Befeuchten der Augen durch konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel, wie z.B. tetesept Augen Sensitiv Lösung.

Quelle:
Weitere Informationen:
Merz Consumer Care GmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Eckenheimer Landstraße 100
60318 Frankfurt am Main

Ansprechpartner:
Svenja Zapfe & Johanna Hauptenbuchner

Tel.: 069 / 15 03 - 274 / - 266
Fax: 069 / 15 03 - 571
E-Mail: merzpr@merz.de

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